Eine neue Bildungsdebatte ist nötig und sie beginnt. Es ist Zeit. Die reformerischen Diskurse sind erschöpft. Sie haben den gesellschaftlichen Rückenwind verloren, den die Irritationen nach Pisa, Timms und anderen Vergleichsstudien zuletzt haben aufkommen lassen.

Wir müssen heute zugleich viel radikaler und viel pragmatischer werden. Wir brauchen ungewöhnliche, zumal lokale Bündnisse für die Bildung. Bildung heute heißt zugleich Bildung der Kinder und Jugendlichen und auch die Bildung einer anderen, wirklich zukunftsfähigen Gesellschaft. Die Schülerinnen und Schüler, die freitags auf die Straße gehen, bilden nun auch die Erwachsenen. Das Generationsverhältnis wird dialogischer. Wie könnte der Alltag in den Schulen dialogischer werden? Wie wird die Gesellschaft insgesamt dialogischer und freundvoller?

Wie wird aus den Demos an den Freitagen eine große Zukunftsdebatte in den Schulen, die dafür ja ein guter Ort wären, aber auch an Theatern, in Cafés und anderen öffentlichen Orten: von Fridays for Future zu Future @ Fridays? Wollen wir damit anfangen?!

Neben dem meteorologischen Klima geht es um das Klima in der Gesellschaft. Neben dem Ressourcenverbrauch geht es auch um den Verbrauch an Lebenswelten und deren Erneuerung.

Schließlich spitzt sich mit der Digitalisierung die Frage zu, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Die Digitalisierung könnte uns davon befreien zu funktionieren wie Maschinen. Sollten Schulen damit nicht anfangen und Basislager für eine nachindustrielle Tätigkeitsgesellschaft werden? Andererseits: Was würde es bedeuten, wenn das Netz nicht die Tätigen verbindet, sondern Endverbraucher an die Strippe nimmt, und wenn sich Menschen den Maschinen anpassen und nur funktionieren und konsumieren?

„Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Flammen, die entzündet werden wollen,“ sagte der Renaissance-Schriftsteller und Humanist François Rabelais. Ein Bild übrigens aus der Antike. Heute stehen wir erneut vor einer Art Renaissance.  

Reinhard Kahl lädt zu gedanklichen und auch ganz konkreten Expeditionen in die Zukunft der Bildung und damit auch in die Zukunft unserer Gesellschaft ein. Er zeigt auch Ausschnitte aus seinen Filmen über Orte, an denen die Zukunft schöpferischer Menschen bereits begonnen hat.  

Reinhard Kahl ist Erziehungswissenschaftler, Journalist und Filmemacher. Er arbeitete für DIE ZEIT, den NDR sowie für weitere Rundfunksender und Zeitungen. Seit 1993 schreibt er die Kolumne „PS“ in der Zeitschrift PÄDAGOGIK. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Wang-Journalisten-Preis (1986), dem Grimme-Preis (1987), dem CIVIS-Preis (1996), dem HumanAward der Familie Kluge Stiftung (2012) und dem Vision Award (2013). Reinhard Kahl gründete im Jahr 2000 das „Archiv der Zukunft“ mit Dokumentation über gelungene Bildung, wie etwa „Treibhäuser der Zukunft“, „Kinder! – Über das Lerngenie“ und „Individualisierung – Das Geheimnis guter Schulen“. Das Archiv der Zukunft wurde 2006 zu einem Netzwerk, das unter anderem eine Bildungsbiennale im Festspielhaus Bregenz veranstaltet und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Theatern das Format „Theater träumt Schule“ veranstaltet.

www.reinhardkahl.de   www.archiv-der-zukunft.de   www.adz-netzwerk.de

- Reinhard Kahl

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Mit der verkleinerten Nachbildung des Berliner Holocaust-Mahnmals im thüringischen Bornhagen, in unmittelbarer Nähe des Hauses von Björn Höcke, erregte das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) 2017 bundesweite Aufmerksamkeit.
Im April 2019 stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Gera Ermittlungen gegen die Aktionskünstler*innen wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ aufgenommen hatte.
Seit 2009 produziert das ZPS-Kollektiv mit den Mitteln des Theaters künstlerische Interventionen. In ihren Aktionen wird die Realität zur Bühne und die (politisch) Verantwortlichen zu den Protagonist*innen der Inszenierung.
Das Zentrum für Politische Schönheit wird seine Arbeiten vorstellen, über die Verfassung der Kunstfreiheit sprechen und beschreiben, warum Provokation ein so wichtiges Mittel ist.

- Thilda Rosenfeld, ZPS

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Die Zeit für einen grundlegenden Wandel in der schulischen Bildung ist reif – überreif. Krisen überall machen deutlich, dass unser derzeitiges Wachstumsparadigma vom Höher, Schneller, Weiter, dem auch die Bildung folgt, nicht zukunftsfähig ist. Unserer Gesellschaft mangelt es zunehmend an Zusammenhalt, Solidarität, Gemeinsinn. Menschliches Zusammenleben ist künftig auf Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen angewiesen. Das erfordert eine gesellschaftliche Transformation, einen grundlegenden Wandel in Einstellungen und Haltungen. Bildung ist dafür zentral. Mit der AGENDA 2030 haben 2015 die Vereinten Nationen 17 „Sustainable Development Goals“ – die SDGs – identifiziert. Ziel 4 - hochwertige inklusive Bildung - ist ein Kernelement. Es geht um einen Paradigmenwechsel – so das Weltaktionsprogramm Bildung für Nachhaltige Entwicklung der UNESCO. Der daraus abgeleitete Nationale Aktionsplan stellt an uns mutige Aufforderungen „Um die Agenda 2030 zu verwirklichen, müssen wir umfassende und tiefgreifende gesellschaftliche Transformationen anstoßen und umsetzen. Bildung spielt in diesem Prozess eine Schlüsselrolle. [...] Wir brauchen kreative Ideen, Visionen und Gestaltungsmut.“  Der Whole Institutional Approach (UNESCO) erfordert, Bildung neu zu denken. Lernen muss sich substanziell und radikal (an die Wurzel gehend) verändern. Dazu braucht es Sinn, Inspiration, das voneinander lernen, die Zusammenarbeit vieler Menschen und Organisationen und den Mut zum Handeln. Genau darum geht es beim Bildungsfestival auf dem Freudenberg. Großartig! Lasst uns gemeinsam Bildung neu denken, groß denken. Für die Welt in der wir leben wollen!


Margret Rasfeld war bis August 2016 Leiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, die ein weltweit beachtetes Innovationskonzept umsetzt. Mit der Initiative Schule im Aufbruch, ihren Vorträgern, Büchern und Veröffentlichungen tritt sie mit internationaler Ausstrahlung für eine neue Lern- und Arbeitskultur ein. Deren Eckwerte sind: nachhaltige Entwicklung, Potenzialentfaltung, wertschätzende Beziehungskultur, Partizipation, Verantwortung, Sinn. Margret Rasfeld agiert als Netzwerkerin interdisziplinär in verschiedensten Innovationsbereichen und ist gefragte Referentin, Beraterin und Autorin. Sie wurde u.a. mit dem Vision Award 2012 und dem Querdenkeraward 2013 ausgezeichnet. Margret Rasfeld ist Gründerin der Initiatiave  Schule im Aufbruch, die von der UNESCO und dem  Bundesbildungsministerium als Netzwerkpartner für Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. wurde.

- Margret Rasfeld

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Jakob Malkmus ist 24 Jahre alt und kommt aus Ginsheim-Gustavsburg. Nach seinem Fachabitur in Mainz begann er, sich stark für die Themen Gesundheit, Ernährung, Biohacking und alternative Heilmethoden zu interessieren.

Zunächst lernte er aus Büchern, Vorträgen und dem Internet; dann begann er ein Studium in holistischer Geundheit und Ernährung an der Akademie der Naturheilkunde in der Schweiz, das er im Herbst 2017 erfolgreich abschloss.

Gleichzeitig startete er ein Unternehmen und fing an, private Kunden und Firmen zu beraten, mit Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln zu handeln und sein erstes eigenes Produkt auf den Markt zu bringen.

Neuerdings betreibt Jakob Malkmus einen Youtube-Kanal, um sein Wissen zu teilen, während er sich mit der Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilpraktiker weiterbildet.

- Jakob Malkmus

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René Franz studiert Politikwissenschaften und macht derzeit eine Ausbildung zum Permakultur Gestalter.

Er ist davon überzeugt, dass mit dem mit dem Permakultur Ansatz, die Welt ganzheitlich und nachhaltig verändert werden kann. Die Erhaltung des gegenwärtigen Zustandes in der Landwirtschaft durch einen nachhaltigen Bio-Anbau reiche für eine langfristige Agrarwende nicht mehr aus.

Seit 2017 beschäftigt sich René Franz intensiv mit dem Thema und ist in verschiedenen Projekten in der Region Rhein-Main aktiv - z.B. dem Humus Festival West in Ober-Ramstadt.

- René Franz

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Isabelle Acker studiert das Studium Generale an einer alternativen Hochschule und macht Videos, mit denen sie positive Impulse für eine bessere Welt setzen möchte. Ihre erste Dokumentation "Bildungsreise" wird auf dem Bildungsfestival mit einem Teilausschnitt ihre Erstveröffentlichung feiern.

Auf ihrer Reise, auf der Suche nach freier Bildung, begegnet Isabelle Acker beispielsweise dem 15-jährigen Tigor, der ihr begeistert erzählt Architekt werden zu wollen und seinen Lieblingsarchitekten Van Bo Le-Mentzel als Mentor für seinen Lernprozess gewinnt.

- Isabelle Acker

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Uta Henrich ist Mutter von 6 Kindern und lebt in einer historischen Mühle am Rande des Westerwaldes. Sie ist Bloggerin, Autorin und betreibt das Beratungs- und Forschungsportal: www.wundersameslernen.de  
Ihre Kinder haben verschiedene freie Schulen besucht. Unter anderem die summerhill-school in England, die älteste demokratische Schule der Welt.
Ihr starkes Interesse für die Zusammenhänge von eigenständiger Bewegungsentwicklung und dem freien, selbstbestimmten Lernen, haben sie bei der Begleitung ihrer Familie, eigenSINNige Wege gehen lassen.
Besonderes Augenmerk hat sie auf die Zusammenhänge zwischen dem Lernprozess der Babys/Kleinkinder und den daraus folgenden Notwendigkeiten für den kompletten Umbruch des Bildungssektors gelegt.

- Uta Henrich

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Nutze dein kreatives Potential! In unserem Workshop lernst Du die aus dem englischsprachigen Raum stammende Innovationsmethode Design Thinking praktisch kennen. Mit Empathie, Erfindergeist und interdisziplinären Teams hilft sie uns dabei, komplexe Herausforderungen zu lösen und die großen Zukunftsfragen anzugehen.

Michael Weber hat mit Eva Jahnen und Paul Weber Ende 2017 das Creators Collective in Wiesbaden gegründet.
Creators Collective ist eine Gruppe von Kreativen aus unterschiedlichsten Disziplinen wie Kommunikations- und Produktdesign, Architektur, Film, Maschinenbau, Beratung, Pädagogik und Entrepreneurship.
Sie teilen eine gemeinsame Vision von einer nachhaltigeren und menschenfreundlicheren Gesellschaft. In ihrer Arbeit erforschen sie Innovations- und Veränderungspotenziale und setzen sie in neue Produkte und Erlebnisse um.

Das Vorgehen im Design Thinking folgt einem iterativen Prozess aus sechs Schritten und zeichnet sich durch die folgenden Eigenschaften aus:
Starker Fokus auf menschliche Bedürfnisse und Motivationen. Denn nur Lösungen, die echte Probleme lösen, erfahren eine hohe Akzeptanz und können langfristig erfolgreich sein.
Intensive Erforschung des Kontextes der Fragestellung durch Beobachtung, Interviews und Interaktionen mit den Menschen in ihrem jeweiligen Umfeld, um Bedürfnisse aufzuspüren, die den Menschen gar nicht bewusst sind.
Ein Rahmen, der es jedem ermöglicht und das Selbstvertrauen gibt, auch als Nicht-Designer visuell und kreativ mit Hilfe von Intuition und Empathie gute Lösungen zu erarbeiten.
Iteratives und ergebnisoffenes Vorgehen, das es jederzeit erlaubt, auf Basis neuer Erkenntnisse die Zielsetzung anzupassen.
Interdisziplinäre und heterogene Teams, die verschiedenste Aspekte in eine Problemlösung einbeziehen können.
Frühes Prototyping, um Ideen schnellstmöglich begreifbar zu machen und zu testen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.

- Michael Weber

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Offenes Singen mit Danilo Tepša

Ob geübte Sängerin, Weltstar unter der Dusche, Brummer, Quieker oder passionierte Hobby-Musiker: beim offenen Singen sind wir alle gemeinsam mit einem Schlag ein riesiger Chor! Unter der Leitung des Dirigenten und Sängers Danilo Tepša strecken und dehnen wir uns im Warm-Up, erkunden die tiefsten Gründe und höchsten Spitzen unserer Stimme und lernen zusammen das eine oder andere neue Lied, vielleicht sogar mit Absicht mehrstimmig…
Und wenn wir feststellen, dass alle gleichzeitig den Mund aufmachen und Töne produzieren können und sich trotzdem dabei verstehen, dann wird aus dem „offenen Singen“ auch ein „öffnendes Singen“!

Danilo Tepša, 1980*, studierte Gesang und Schulmusik an der HfM Mainz und kam seitdem viel rum. Er war Tenorsolist am Theater Koblenz und Gastsänger an zahlreichen deutschen Theatern sowie Theaterpädagoge, Chorleiter und Dirigent am Theater Pforzheim, Leiter des Wiesbadener Knabenchors und des Mädchenchors Wiesbaden sowie Lehrbeauftragter der HfM Mainz. Zurzeit arbeitet er als Freiberufler am Dirigentenpult unter anderem bei convivium musicum mainz und onomatopoetikon Darmstadt, am Tasteninstrument oder Stimmband, national wie international.

- Danilo Tepša

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Die Teilnahme an dem Workshop ist für alle zwischen 14 und 99 Jahren möglich. Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Nur die Lust am Träumen und Spielen. Mit Schauspieltraining und in Textwerkstätten entwickeln wir am Samstag, den 7. September unsere Vision und laden am Sonntag, zum Abschluss des Festivals, die Besucher*innen ein, unser Klassenzimmer der Zukunft zu erleben.

LASSE SCHEIBA ist Dramaturg und Theaterpädagoge am Deutschen Theater Berlin. In seinen Arbeiten bilden von den Spielenden geschriebene Texte das Ausgangsmaterial, die mit zum Thema passender Fachliteratur gemischt werden. So entstehen Collagen, in denen biographisches, fiktionales und wissenschaftliches in einen Austausch tritt.

KATHARINA SCHENK ist Regisseurin, Schauspielerin und künstlerische Leitung des Schloss Freudenberg. In ihren internationalen Inszenierungen werden alltägliche Orte zur Bühne, auf der die Schauspielenden eigenes Material mit viel Körperlichkeit und Witz präsentieren.

- Lasse Scheiba & Katharina Schenk

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Wenn wir keinen Griff daran bekommen, rutscht es durch, haltlos, und landet in jeden Topf, den man hinstellt: Bildung als Wirtschafsfaktor, Bildung als Zeitvertreib, Bildung zur Optimierung und zur Potenzialentfaltung.  Bildung als Erfolgsgarantie ein Werkzeug, ein Instrument, ein unverzichtbares Gut! [dazugedichtet von Simon]
Wenn das Wort zum Begriff wird bedeutet es etwas. „Wort ist eine Spracheinheit, Begriff dagegen eine Einheit des Denkens.“ Heinz Vater, Begriff statt Wort, 1999. Und hinter dem Denken entsteht das Bild, die Bildung die Bedeutung.
Begriffs-Bildung ist ein künstlerischer Vorgang. Das Kunstwerk ist schon da. Ich stelle mich beim Bildungsfestival zur Verfügung.

„Beuys, warum lächelt die Mona Lisa?
Wie aus der Pistole geschossen antwortet Beuys:
Die Mona Lisa lächelt, weil sie mehr weiß als Lionardo!“
Er sagt Lionardo, nicht Leonardo, das bleibt mir im Ohr.
Der Satz schlägt mir ein wie ein Blitz, augenblicklich erkenne ich:
Er ist ein Kunstwerk. „ Johannes Stüttgen, Joseph Beuys – der Auftritt als Lehrer an der Kunstakademie Düsseldorf 1966 – 72; 2008, S. 47.

MATTHIAS SCHENK ist Teil der Geschäftsleitung des Schloss Freudenberg

- Matthias Schenk

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Aus meiner Arbeit heraus entstand die Idee, eine experimentelle Integration von unterschiedlichen Low-Tech-Ansätzen, industrieller Fertigung, nachhaltiger oder wiederverwendbarer Materialien in einem Tiny-House-Konzept zu verschmelzen.
Der Mensch soll nicht primär Verzicht leisten müssen, sondern seine konstanten Grundbedürfnisse auf moderne, intelligente Art gesichert wissen.
Gleichzeitig wird durch ein konsequentes Upcycling, bewusste Materialauswahl und eine smarte Energienutzung eine nachhaltige Ressourceneffizienz sichergestellt.
Auch hoffe ich, einen Lebensstil anzuregen, der den bewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen und die Achtsamkeit untereinander fördert.

DIETER GERSTENBERG, 1969*  ist Diplom Agraringenieur und freiberuflicher Innovationscoach. Er begleitet mittelständische Unternehmen bei der Entwicklung disruptiver Geschäftsmodelle, neuer Produkt- und Dienstleistung und bei der Umsetzung von sozialen Innovationen.

- Dieter Gerstenberg

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Impuls für Samstag:
Bedingungsloses Interesse als Grundlage einer zukunftsfähigen Gesellschaft!
„Der gesunde soziale Organismus ist ein Raum des bedingungslosen Interesses des Ganzen am Einzelnen.“ Wie sind die sozialen Strukturen und Prozesse zu gestalten, um es allen Menschen auf dieser Erde zu ermöglichen, in Freiheit ihre Impulse auszuleben, als Gleiche unter Gleichen das Recht zu vereinbaren und geschwisterlich zusammenzuwirken im Hervorbringen alles dessen, was wir für unser aller Leben brauchen?


Workshop für Sonntag:
Wie denken wir die Begriffe Wirtschaft, Geld und Kapital zurecht? Ein Akt der Revolution und Befreiung des Menschen.
Eine These: Das Wirtschaftsleben ist einerseits ein „Kampfgebiet“ egoistischer Interessen, von dem unermessliches Leid in der Welt ausgeht, andererseits – betrachtet man es von außen, wie von einem anderen Planeten aus – ist es ein weltweites Geschehen unendlich verwobener Zusammenarbeit alle Menschen – Wirtschaft ist Menschheit. Falsche Begriffe verdecken dieses „offenbare Geheimnis“. Für unsere Emanzipation ist so die Revolution der Begriffe der immer wieder erste Schritt. Sie ist die Voraussetzung für die Überwindung aller Machtverhältnisse hin zu einer zukunftsfähigen und mündigen Evolution der Weltgesellschaft.


GERHARD SCHUSTER, 1973*, Mitbegründer der IG-EuroVision in Österreich und Vorstand des Internationalen Kulturzentrums Achberg/D. Langjährige Arbeit für die direkte Demokratie in Österreich, aktuelle Projekte: European Credit Initiative (für die freie Finanzierung einer gemeinwohlverpflichteten Wirtschaft) und European Public Sphere (Mitwirkung am Aufbau einer aktiven europäischen Öffentlichkeit).

- Gerhard Schuster

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Adriaan Bekman fragt „wie erscheint die Seele?“ 

Adriaan Bekman, 1947* ist Gründer der Stiftung IMO, Institut für Mensch und Organisationsentwicklung. IMO initiiert horizontales organisieren und horizontales Führen in Brasilien, Niederlande, Deutschland, Finnland, Russland, Israel, Schweiz, China und Italien. Bekman arbeitet als Berater für Familienunternehmen, Institute und Initiativen in diesen Ländern. Er hat als Dozent für Führung und Organisationsentwicklung an verschiedenen Hochschulen und Institutionen gearbeitet und Forschungsgruppen geleitet, die Fragen zu Führung, Sinngebung und Gemeinschaft erforschten. Es geht nicht darum definitive Antworten auf unsere tieferen Fragen zu finden, sondern sich diesen tieferen Fragen zuzuwenden. Sie selbst anzugehen und gemeinsam mit andern in eine horizontale beseelende Bewegung zu bringen. Es geht darum die Frage immer wieder zu stellen auch wenn der Faden mal wieder abreist.“

- Adriaan Bekman

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Beatrice Dastis Schenk – Impuls Biographiearbeit

Wie entfalte ich meine Potenziale?
Gibt es dazu ein Benutzerhandbuch? Eine to-do-Liste?
In 7 Schritten zu einer erfolgreichen Bildung? Wo ist der rote Faden, der das Ganze zusammenhält?
Ja, den gibt es. 
Der rote Faden bist Du selbst. Es ist deine eigene Biografie, die du lesen und daraus lernen kannst.
„Solange ich den "roten Faden" statt in mir selbst, woanders suche, lebe ich nur bruchstückhaft mit mir selbst.“

Dieser Hinweis von meinem Lehrer und Meister Hugo Kükelhaus (1900-1984), begleitet mich täglich. Davon will ich einen kurzen Eindruck beim Bildungsfestival geben. 


BEATRICE DASTIS SCHENK ist Teil der Geschäftsleitung und Mitbegründerin des Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne im Schloss Freudenberg

- Beatrice Dastis Schenk

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Philipp Veit ist Doktorand der Chemie an der Uni Mainz und seit Januar 2019 Vorstandsmitglied bei der UrStrom BürgerEnergieGenossenschaft Mainz eG. Die UrStrom eG baut mit den Investitionen seiner Mitglieder Photovoltaikanlagen in Mainz und Umgebung. Zurzeit betreibt UrStrom eG 15 Anlagen und kann damit über 220 4-Personen-Haushalte mit regionalem Ökostrom beliefern.

Zudem trägt die Urstrom eG seit 2018 mit UrStromMobil e-Carsharing in Bürgerhand einen Teil zur Verkehrswende bei. Bürger*innen können hier ihr eigenes Fahrzeug verkaufen und e-Mobilität nutzen ohne sich selbst um Anschaffung oder Ladesäule kümmern zu müssen. Viele Nutzer*innen teilen sich ein e-Auto und entlasten somit die Umwelt. Mit UrStromMobil kann man Fahrrad, E-Auto und ÖPNV umweltfreundlich miteinander verbinden

- Philipp Veit

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Wir sind eine basisdemokratische Initiative mit etwa 30 Mitwirkenden, die sich regelmäßig in Darmstadt trifft und positiv besetzte Projekte umsetzt. Beispiele für Projekte: Lastenradverleih, Stadtrundgänge, Filmreihen, Leihladen, Gemeinwohlökonomie, Wandelkarte, vegane Kochtreffs, Permakultur-Gärtnern. Bei unseren Projekten soll Geld keine Rolle spielen. Wichtiger ist, dass es allen gut geht - wir achten auf die Gruppengesundheit und den Umgang miteinander. Jede*r bringt sich genau so stark ein, wie gerade Energie da ist.
Finanziell und ideell unterstützt werden wir von der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Wir sind Teil der weltweiten TransitionTown-Bewegung.

In unserem Impuls stellen wir unsere Projekte vor.

- Transition Town

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Die Basis für Lernen und Bildung muss zunächst geschaffen werden: das Erlernen der gegenseitigen Achtung, des Mitgefühls und der Verantwortung für sich selbst, die Mitmenschen und den umgebenden Lebensraum.

Aus einer solchen Haltung kann im Miteinander ein bewusstes Verhalten entstehen, das die Beziehungskultur von innen, aus den Menschen heraus, gestaltbar werden lässt.
Die bewusste Hinwendung zu Achtsamkeit und Kommunikation im Miteinander und Selbstachtsamkeit trägt wesentlich dazu bei, dass alle an Bildung beteiligten Institutionen sich in diesem Sinne zu einer selbstverantwortlichen und gemeinsam gestalteten lebendigen Organisation entwickeln.


Inge Neuhaus ist Schulleitung an einer Wiesbadener Grundschule und beschäftigt sich seit 20 Jahren mit reformpädagogischen Ansätzen, in den letzten Jahren vermehrt mit systemischer Organisationsentwicklung.

Ulrike Steinmann ist Konrektorin an einer Grundschule und hat eine Ausbildung in systemischer Beratung. In den letzten Jahren hat sie sich verstärkt dem Thema Achtsamkeit mit Kindern und Erwachsenen gewidmet.

- Inge Neuhaus & Ulrike Steinmann

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Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft raubt!

Als Mitglied des städtischen Jugendparlaments habe ich grade begonnen, politisch aktiv zu werden und Gedanken zu gesellschaftlichen Fragen zu formulieren, als die Fridays for Future Bewegung auch Frankfurt und Mainz erreichte. Am 1. Februar 2019 demonstrierten wir das erste Mal hier in Wiesbaden.

Cara Speer ist Abiturientin und Mitinitiatorin und –organisatorin von Fridays for Future Wiesbaden.

- Cara Speer

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In einem freien und demokratischen Land wie Deutschland, ist es wichtig, Menschen dazu zu befähigen, ihre Freiheit und die Demokratie verantwortlich zu gestalten. Bekanntlich entwickelt man Fähigkeiten am Besten durch Tun. So gibt es weltweit „Demokratische Schulen“, die ihre Schule als demokratische Minigesellschaft verstehen und so Demokratie praktisch vermitteln. In ihrem Workshop bietet Marina an, folgende Fragen gemeinsam zu diskutieren: Welche Rahmenbedingung braucht es, damit Bildung wirklich demokratisch ist? Welche Chancen und Risiken bietet eine solche Bildung in Bezug auf die gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts?

Marina von Heesen erprobt als Lehrerin an einem technischen Berufskolleg und im Umgang mit ihren zwei Töchtern seit einigen Jahren demokratische Beziehungen zwischen jungen Menschen und Erwachsenen.

- Marina von Heesen

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Free School ~ ein bürgerschaftliches Projekt des Voneinanderlernens nach dem Motto EACH ONE TEACH ONE

Die Free School Idee entstand ursprünglich in der spanischen Anarchistenbewegung und ist in den USA heute sehr populär.
2013 starteten wir eine "Free School" im Hessischen Gießen und mittlerweile entstanden weitere Projekte bundesweit.
Der Ausgangsgedanke lautet, dass alle Mitglieder unserer Gesellschaft Fähigkeiten, Ideen und Erfahrungen besitzen, die es wert sind, gebührenfrei miteinander geteilt zu werden. Unter diesem Leitgedanken kann in jeder Stadt und jedem Dorf ein buntes, Bürger*innen-getragenes Programm entstehen, wo Menschen unkommerziell ihr Wissen und Ihre Erfahrungen teilen, wo Abschlüsse, Wirtschaftlichkeit und Alter keine Rolle spielen, aber neue soziale Kontakte und Sinnhaftigkeit entsteht.
Welches soziales Potential liegt in solchen Initiativen, wo man sich auf ganz neuen Wegen weiterbilden kann? Was kann daraus an Synergien für urbanes Zusammenleben entstehen?
Wo aber liegen auch Fallstricke und Risiken solcher Initiativen?
Dazu möchte ich unsere Erfahrungen aus Gießen teilen und gleichzeitig mit den Besucher*innen ins Gespräch kommen!


Alexandra Böckel gründete 2013 mit einem Freund zusammen die "Free School Gießen", sie engagiert sich in den Bereichen Nachhaltigkeit und Bürgerschaftliches Engagement, ist Leiterin des Freiwilligenzentrums Gießen in Elternzeit und im Aufsichtsrat Kulturgenossenschaft raumstation3539.

- Alexandra Böckel

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Kinder und Jugendliche machen heute zahlreiche Medienerfahrungen. Viele davon im Alleingang. Auch schon die Allerkleinsten, schaut man sich Statistiken zur Mediennutzung an. Was heißt das für Institutionen wie Kitas, Grundschulen und Weiterführende Schulen? Ist es ihre Aufgabe auf die Medienerfahrungen von Kindern und Jugendlichen einzugehen? Sollten sie bei der Be- und Verarbeitung unterstützen? Und wenn ja, ist die große Frage WIE? Sollen Kinder möglichst früh an digitale Medien herangeführt werden, um einen kompetenten Umgang zu erlernen? Oder sollen Intstitutionen gerade einen Schutzraum vor Medieneinflüssen bieten? Dann bleiben aber die privaten Vorerfahrungen. Wie kann mit diesen umgegangen werden?In diesem Impulsvortrag wird zuerst laut allein dazu nachgedacht, anschließend gemeinsam.Ziel ist es, gemeinsam Umgangsstrategien zu sammeln und festzuhalten.


Dr. Jasmin Bastian (*1981) ist Jun.-Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Universität Mainz. Ihr Studium der Pädagogik und der Sprachwissenschaften führte sie nach China und Japan. Sie schrieb ihre Abschlussarbeit im Bereich der Spracherwerbsforschung, promovierte im Bereich der Leseförderung und forscht heute zu digitalen Medien in Institutionen wie Kindergarten, Schule und Hochschule sowie zur (familialen) Mediennutzung. Ihre zwei kleinen Kinder lassen sie noch einmal ganz neu und mit unklarem Ausgang über die Nutzung von Medien nachdenken.

- Dr. Jasmin Bastian & Dr. Lena Groß-Mlynek

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Philipp Herold (1991, Heidelberg) ist einer der facettenreichsten Slam
Poeten seiner Generation. Der gelernte Rap MC und studierte
Kulturwissenschaftler ist Texter, Sprecher und Moderator. Seit über 10
Jahren ist er auf verschiedensten Bühnen aktiv, wurde zwei Mal
deutschsprachiger Vizemeister im Poetry Slam, war Ideen- und Herausgeber
der Anthologie »Tintenfrische« und erhielt den
Martha-Saalfeld-Förderpreis. Neben unzähligen Live-Events moderiert
Herold regelmäßig den Dead and Alive Poetry Slam am Staatstheater
Karlsruhe, den Heilbronner Poetry Slam sowie die Word Up! Poetry Slams
in Heidelberg und Mannheim. Im Herbst 2018 feierte er sowohl die
Premiere seines Soloprogramms »Kulturensohn« als auch die lange ersehnte
Veröffentlichung seines ersten Albums mit dem Titel »Alles zu seiner
Zeit«.

- Philipp Herold

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"Wir müssen öfter die finale Frage stellen und nicht die kausale. Also öfter wozu statt warum. Das zeigt auch die aktuelle Krise. Die Betonung der Kausalität hat zu diesem völlig überzogenen Materialismus geführt. Wir brauchen dringend Ideen und Ideale und den Mut, die Dinge um ihrer selbst willen zu machen. (...)"


Was sagen Sie Ihren Azubis, wenn die Sie nach Karrieretipps fragen?

"Ich antworte den jungen Leuten dann oft mit dem schönen Spruch von Theodor Storm: "Was du immer je kannst werden, / Arbeit scheue nicht und Wachen; / Aber hüte deine Seele / vor dem Karrieremachen." - Wolfgang Gutberlet, Wachstum ist nicht mein Ziel. Interview 2018

- Wolfgang Gutberlet

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Schulen, so sagt man, sollen Kinder und Jugendliche auf das Leben vorbereiten. Sie sollen Bildung vermitteln. Doch was heißt es gebildet zusein? Ist mit Bildung gemeint, dass man verschiedene Sprachen sprechen, Formeln anwenden und wichtige historische Ereignisse benennen kann? Sicherlich auch. Aber den Begriff Bildung auf Wissensvermittlung zu reduzieren erscheint gerade in der heutigen Zeit nicht mehr angemessen, zumal Wissen allein nicht Nachhaltig ist. Nachhaltig ist Bildung dann, wenn sie zu bewussten Anpassungen des eignen Handelns führt, wenn sie zum kritischen Hinterfragen desIst-Zustandes und zum Entwerfen des Soll-Zustandes befähigt. 

In unserer digitalen und vernetzten Welt, in derSchüler*innen sich global informieren, austauschen, Kritik äußern, weltweit gehört werden und spontan zu weltweiten Demonstrationen aufrufen können, sollte Schule etwas bieten, dass Medien allein nicht leisten können. Schule sollte die Schüler*innen  begleiten, sie unterstützen sich zu orientieren, zu entfalten und zu mündigen Weltbürger*innen zu werden. Sie sollte Schüler*innen helfen kritisch zu denken, Visionen zu haben und ihnen zeigen, wie sie ihre Ziele verfolgen und Erreichen können. Dabei sollten die Werte einer demokratischen Gesellschaft stets genauso im Vordergrund stehen wie das Bewusstsein aktiv zum Erhalt unseres Planeten beitragen zu können.

Die Friday For Future Bewegung hat auf eindrucksvolle Weise gezeigt welchen Effekt Jugendliche haben können, wenn sie für ihre Sache einstehen, sich vernetzen und organisieren. Genau an diesem Punkt sollte Schule ansetzen. Wir sollten den Schüler*innen zuhören, ihre Bedürfnisse ernst nehmen, ihnen Selbstwirksamkeit ermöglichen und ihnen dabei helfen ihre Projekte erfolgreich umzusetzen. Ich möchte Ihnen gemeinsam mit Schüler*innen der Helene-Lange-Schule anhand von Beispielen aus der Praxis schildern wie dies umgesetzt werden kann und Sie einladen ihre Vorstellungen und Erfahrungen von Schule über Bord zu werfen, gemeinsam zu spinnen und Ideen für eine nachhaltige Schule der Zukunft zu entwickeln.

- Tarek Aichah

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Talley Hoban bekannt aus Rundfunk, Fernsehen und durch zahlreiche Vorträge, u. a. vor dem Europa-Rat in Straßburg (02/2013), anerkannte Expertin gegen die Lebensmittelverschwendung in Europa. Lustig aussehendes (Wurzel-)Gemüse zum Schrubben, Schälen, Schnippeln. Eine Gemeinsschafts-Aktion, um regionale Ressourcen, die den immer steigenden Anforderungen des Handels (oder auch des Verbrauchers) nicht entsprechen, auf angenehme Weise zu nutzen. Dabei wird erzählt, gelacht, bewundert, Erfahrungen, Ideen und Wissen ausgetauscht, beigebracht, gelernt und geübt. Die experimentelle Jam-Session bietet zum Restlos-Glücklich Eintopf eine willkommene Abwechslung und kann nach Herzenslust gemeinsam genossen werden.

- Talley Hoban

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Was heißt es, wenn die eigene Bildungsfrage zu einer Bildungs-Initiative wird? Was bedeutet es, seine Fragen zu leben und unterwegs zu sein auf einem Weg, der erst dadurch entsteht, dass er gegangen wird? Wir sind junge Menschen, die folgende Frage stellen: Können wir heute einen selbstbestimmten Bildungsweg realisieren, der neue Formen selbstbestimmten Studierens ermöglicht und in die heutige Hochschullandschaft eingebunden ist?

- Gina & Fedelma

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Ich eröffne einen Raum des Austauschens rund um das Thema Geld. Hier ist Platz über Geld ins Gespräch zu kommen, Gedanken zu bewegen, Gefühle auszudrücken und Fragen zu stellen. Es gibt eine gemeinsame Wand die im Laufe des Bildungsfestivals zum Thema Geld gestaltet werden kann. Jede*r ist willkommen nur mal eben vorbei zu schauen, zu verweilen oder richtig tief einzutauchen. Ich bin da und freue mich auf Euch und eure Impulse, Fragen, Gedanken, Ideen, Gefühle, Entdeckungen…

Im Rahmen meiner Stiftungsarbeit spreche ich täglich mit Menschen über Geld. Manche haben Geld, manche suchen Geld… hier bewegen wir viele Geld-Fragen. Obwohl Geld im Alltag omnipräsent ist, spricht kaum jemand wirklich über Geld. Deshalb haben wir in der Stiftung verschiedene Formate entwickelt, um mit Menschen über Geld ins Gespräch zu kommen.

Was ist Geld für mich ganz persönlich?
Welche Gefühle und Erinnerungen verbinde ich mit Geld?
Wie geht es anderen mit Geld?
Was passiert, wenn Menschen über ihre Beziehung zu Geld reflektieren und miteinander darüber sprechen?

Ich lade euch gerne alle dazu ein ins Gespräch kommen, unsere Blickwinkel und Erfahrungen miteinander teilen und uns zu Geld selbst zu bilden.

Ludgera Hertel (1991*) arbeitet bei der Stiftung Freie Gemeinschaftsbank in Basel. Dort begleitet Sie vor allem Menschen darin Ihren Ideen und Impulse zu verfolgen, sowohl auf individueller als auch gemeinschaftlicher Ebene. Die Stiftung beschäftigt insbesondere die Frage, wie eine bewusste Beziehung zu Geld gestaltet werden kann und veranstaltet dazu auch immer wieder verschiedenste Veranstaltungen.

- Ludgera Hertel

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6. - 8. SEPTEMBER

SCHLOß FREUDENBERG

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Programm

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Deine Gestaltungskraft nutzen, um gemeinsam die Herausforderungen der Menschheit zu lösen!

Die Veranstalter:

LUCCA Foundation
Schloß Freudenberg

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Am 6. – 8. September findet das erste Wiesbadener Bildungsfestival am Schloss Freudenberg statt.

Was ist überhaupt Bildung? Was bildet mich? Und was müssen wir heute und für die Zukunft wissen? – Ehrlich gesagt, wir haben keine Antwort, dafür aber richtig viele Fragen!

Bei einer Sache sind wir uns allerdings sicher: Um nachhaltige und zeitgemäße Energie zu entwickeln, Klimawandel & Ungerechtigkeit zu bekämpfen, fliegende E-Autos zu bauen und Wale zu retten brauchen wir mehr als die Gedichtanalyse und den Dreisatz. Um die Herausforderungen der Menschheit zu lösen, brauchen wir die außergewöhnlichen Ideen und die Fähigkeiten eines jeden Einzelnen und der ganzen Gemeinschaft!

Unser Motto: Mut zur Lücke!

Mut zur Lücke - das bedeutet viel mehr als die gerade noch so geschaffte Prüfung und den Mut dazu, nicht alles wissen zu müssen. Wir wollen Mut machen Fragen zu stellen, anstatt Antworten auswendig zu lernen und dafür braucht es eine Lücke – einen Freiraum, den Raum zwischen Frage und Antwort, zum Grübeln, verrückt werden und diskutieren – das Bildungsfestival!

Drei Tage in denen wir Bildung feiern, mutigen Menschen zuhören, Dinge ausprobieren, von denen wir vielleicht vorher immer dachten 'Das geht nicht, das kann ich nicht!‘. Wir wollen am Lagerfeuer tanzen, uns in hitzigen Diskussionen verlieren und am Ende des Festivals gemeinsam mit euch mindestens eine Initiative in Wiesbaden starten!

Sei dabei!

Wir wollen nicht noch eine langweilige Konferenz mit trockenen Redner*innen und viel Kaffee, sondern ein Festival bei dem Expert*innen, Kinder, Menschen mit dem Gefühl 'Da muss sich doch mal was ändern!‘ – einfach alle zusammenkommen. Deswegen gibt es ein durchgehendes Programm bei dem für alle etwas dabei ist, vom Kleinkind bis zur Universitätsprofessorin!

Und wie sich das für ein richtiges Festival gehört, kann auch beim Bildungsfestival gezeltet werden! Ihr habt die einmalige Gelegenheit in von uns aufgebauten Jurten am Schloss Freudenberg zu übernachten – ihr braucht also nicht viel, außer Tatendrang & Abenteuerlust!

Das Programm

Die Formate

Workshop

Jeden Vormittag werden Workshops angeboten, in welchen ihr eure eigenen Fähigkeiten teilen und weitergeben oder Neues ausprobieren und experimentieren könnt. Groß und Klein können bauen, schreiben, (sich) bewegen, lernen wie man richtig streitet oder wie aus einem Problem eine überzeugende Idee wird.

Impuls

Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus? Wie lebt es sich in einem Tiny House? Was passiert in einer Schule ohne Noten? In 20-minütigen Impulsen liefern Aktivisten, Wissenschaftlerinnen, Künstler und Unternehmerinnen Ideen und Lösungsvorschläge, die zum Weiterdenken einladen.

Plenum

Hier kommen alle zusammen! Das Plenum dient zur Koordination, Information und Reflexion auf dem Bildungsfestival. Ideen werden auf einem Marktplatz ausgetauscht und festgehalten, es wird gemeinschaftlich über Aktivitäten abgestimmt und ihr bekommt eine Übersicht was an dem Tag geplant ist.

Open Space

Der Open Space ist der Raum, in welchem unterschiedliche Themen in Gruppen diskutiert, überdacht, gehört und besprochen werden. Nach jedem Impuls habt ihr hier die Möglichkeit eigene Fragen und Themen einzubringen, in den Austausch mit anderen zu treten und weiterzudenken.

Open Stage

Vergesst eure Talente nicht zu Hause! Bringt die Gegenstände mit, die ihr dazu braucht, z.B. Jonglierbälle, Instrumente, Zylinder oder rosa Tutu. Wir bieten euch eine Bühne, auf der ihr ausprobieren, bewundern, feiern und präsentieren könnt.

Rahmenprogramm

Bei uns gilt das Gesetz der zwei Füße! Keiner der Programmpunkte ist verpflichtend! Du allein bestimmst wo, wie und wann du dich beteiligst. Neben Workshops, Impulsen und Open Space gibt es nicht nur das Schloss Freudenberg in seiner Fülle zu entdecken, sondern für Groß und Klein vielseitige Stationen und Räume, an denen ihr forschen, euch zurückziehen, bauen, hören, essen & trinken und eure Gedanken festhalten könnt.

Workshop

Jeden Vormittag werden Workshops angeboten, in welchen ihr eure eigenen Fähigkeiten teilen und weitergeben oder Neues ausprobieren und experimentieren könnt. Groß und Klein können bauen, schreiben, (sich) bewegen, lernen wie man richtig streitet oder wie aus einem Problem eine überzeugende Idee wird.

Impuls

Wie sieht die Energieversorgung der Zukunft aus? Wie lebt es sich in einem Tiny House? Was passiert in einer Schule ohne Noten? In 20-minütigen Impulsen liefern Aktivisten, Wissenschaftlerinnen, Künstler und Unternehmerinnen Ideen und Lösungsvorschläge, die zum Weiterdenken einladen.

Plenum

Hier kommen alle zusammen! Das Plenum dient zur Koordination, Information und Reflexion auf dem Bildungsfestival. Ideen werden auf einem Marktplatz ausgetauscht und festgehalten, es wird gemeinschaftlich über Aktivitäten abgestimmt und ihr bekommt eine Übersicht was an dem Tag geplant ist.

Open Space

Der Open Space ist der Raum, in welchem unterschiedliche Themen in Gruppen diskutiert, überdacht, gehört und besprochen werden. Nach jedem Impuls habt ihr hier die Möglichkeit eigene Fragen und Themen einzubringen, in den Austausch mit anderen zu treten und weiterzudenken.

Open Stage

Vergesst eure Talente nicht zu Hause! Bringt die Gegenstände mit, die ihr dazu braucht, z.B. Jonglierbälle, Instrumente, Zylinder oder rosa Tutu. Wir bieten euch eine Bühne, auf der ihr ausprobieren, bewundern, feiern und präsentieren könnt.

Rahmenprogramm

Bei uns gilt das Gesetz der zwei Füße! Keiner der Programmpunkte ist verpflichtend! Du allein bestimmst wo, wie und wann du dich beteiligst. Neben Workshops, Impulsen und Open Space gibt es nicht nur das Schloss Freudenberg in seiner Fülle zu entdecken, sondern für Groß und Klein vielseitige Stationen und Räume, an denen ihr forschen, euch zurückziehen, bauen, hören, essen & trinken und eure Gedanken festhalten könnt.

highlights

Aggressiver Humanismus

"Deutschland muss aus der Geschichte nicht nur lernen, sondern auch handeln. Wir setzen Menschlichkeit als Waffe ein und zielen auf das moralische Gewissen. Kunst muss weh tun, reizen und Widerstand leisten."
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- Zentrum für Politische Schönheit,
Thilda Rosenfeld

Bildung braucht Gesellschaft

"Es ist Zeit für eine neue Bildungsdebatte. Wir müssen zugleich viel radikaler und viel pragmatischer werden. Neben dem meteorologischen Klima geht es um das Klima in der Gesellschaft."
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- Reinhard Kahl

Wozu statt Warum

"Wir brauchen dringend Ideen und Ideale und den Mut, die Dinge um ihrer selbst willen zu machen."
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- Wolfgang Gutberlet

Schule im Aufbruch

"Bildung für nachhaltige Entwicklung. Herausforderung. Chance. Verantwortung. Plädoyer für ein radikal neues Bildungsmodell."
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- Margret Rasfeld

Klassenzimmer For Future

"Wir wollen uns mit Manifesten und Wunschträumen, Theater und Performance ein neues Klassenzimmer errichten. Im Austausch mit dem Gehörten und Erlebten auf dem Bildungsfestival entwickeln wir eine Inszenierung und laden die Festivalbesucher*innen in das Klassenzimmer der Zukunft ein."
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- Lasse Scheiba & Katharina Schenk

Impulsvorträge

In 20-minütigen Impulsen liefern Aktivisten, Wissenschaftlerinnen, Künstler und Unternehmerinnen Ideen und Lösungsvorschläge, die zum Weiterdenken einladen.

Holistic Health & Nutrition

"Wenn es um gesunde Ernährung geht, ist das wichtigste, dass ich lernen durfte, alles kritisch zu hinterfragen und zu fühlen, was mein Körper sagt."
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- Jakob Malkmus

Bildung ist ein Großes Wort

"Die Bildung hat einen Grund. Die Bildung und die Freiheit. Die Bildung ist bedingungslos."
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- Matthias Schenk

Das „3-Liter“-Tiny-House – ein erster Prototyp entsteht

"In Zeiten, in denen sich Wohnraum verteuert, die Gesellschaft immer mehr flexibilisiert und sich Ressourcen immer weiter verknappen, möchte ich einen modernen, modularen Wohnraum gestalten, der diesen Megatrends Rechnung trägt und dem Menschen in seinen individuellen und kollektiven Bedürfnissen entspricht."
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- Dieter Gerstenberg

Der rote Faden bist Du selbst!

"Solange ich den "roten Faden" statt in mir selbst, woanders suche, lebe ich nur bruchstückhaft mit mir selbst."
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- Beatrice Dastis Schenk

Dokumentation 'Bildungsreise'

"Mir fällt es sehr leicht, wenn ich gut gelaunt bin, andere zum Lachen zu bringen. Ich würde es Energie im Alltag nennen. Wenn ich aber zum Beispiel in der Uni bin, geht es mir nicht so gut. Ich liebe es ja zu lernen. Aber in der Uni lerne ich leider nicht so viel. Deshalb drehe ich gerade autodidaktisch eine Bildungsdoku."
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- Isabelle Acker (Isy)

Urstrom eG - regionaler Ökostrom

"Mit e-Carsharing in Bürgerhand können Energiegenossenschaften die Verkehrswende in ihren Städten effektiv voranbringen."
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- Philipp Veit

Bedingungsloses Interesse als Grundlage einer zukunftsfähigen Gesellschaft!

"Der gesunde soziale Organismus ist ein Raum des bedingungslosen Interesses des Ganzen am Einzelnen."
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- Gerhard Schuster

Permakultur

"Wir brauchen eine regenerative, aufbauende Landwirtschaft, die sowohl die Böden als auch die Artenvielfalt fördert, schätzt und schützt. Mit der Permakultur ist eine solche Landwirtschaft möglich geworden."
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- René Franz

Grundrecht auf Emissionen?

"Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft raubt!"
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- Cara Speer, Fridays for future Wiesbaden

Kulturen übergreifende Werteentwicklung

"Die Basis für Lernen und Bildung muss zunächst geschaffen werden: das Erlernen der gegenseitigen Achtung, des Mitgefühls und der Verantwortung für sich selbst, die Mitmenschen und den umgebenden Lebensraum."
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- Inge Neuhaus & Ulrike Steinmann

TransitionTown-Initiative Darmstadt

"Gemeinsam gestalten wir die Zukunft unserer Stadt - krisenfest und postfossil. Unser Motto: Einfach jetzt machen."
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- Martin Huth & Friederike Frenzel

Demokratische Bildung - Lernen verantwortlich Freiheit zu leben

"Demokratieerziehung kann in einem autoritären Schulsystem nur begrenzt gelingen."
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- Marina von Heesen

Free School Gießen

"Alle Mitglieder unserer Gesellschaft besitzen Fähigkeiten, Ideen und Erfahrungen, die es wert sind, gebührenfrei miteinander geteilt zu werden."
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- Alexandra Böckel

Reagieren oder Ignorieren?
Medienerfahrungen in der Kindheit begegnen

"Kinder und Jugendliche machen heute zahlreiche Medienerfahrungen. Viele davon im Alleingang. Auch schon die Allerkleinsten, schaut man sich Statistiken zur Mediennutzung an."
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- Dr. Jasmin Bastian & Dr. Lena Groß-Mlynek

Demokratische Stimme der Jugend

"Was bedeutet es, seine Fragen zu leben und unterwegs zu sein auf einem Weg, der erst dadurch entsteht, dass er gegangen wird?"
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- Gina & Fedelma

Workshops

Jeden Vormittag werden Workshops angeboten, in welchen ihr eure eigenen Fähigkeiten teilen und weitergeben oder Neues ausprobieren und experimentieren könnt.

Selbstbestimmung und Freiheit bei Kleinkindern

"Es spricht wirklich viel für die Einzigartigkeit und enorme Flexibilität der Kinder, dass Sie trotz der merkwürdigsten Bildungs- und Erziehungsvorstellungen der Erwachsenen lernen."
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- Uta Henrich

Design Thinking

"Für eine nachhaltigere und gerechtere Zukunft müssen wir Bildung neu denken. Nutze dein kreatives Potential! In unserem Workshop lernst Du die aus dem englischsprachigen Raum stammende Innovationsmethode Design Thinking praktisch kennen."
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- Michael Weber

"Back to the Roots - Schnippelparty"

"Eine Gemeinsschafts-Aktion, um regionale Ressourcen, die den immer steigenden Anforderungen des Handels (oder auch des Verbrauchers) nicht entsprechen, auf angenehme Weise zu nutzen."
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- Talley Hoban

Poetry-Slam

"Bildung ist die Bindung vom Ich in die Welt, kein Handel, sondern Handelnder Schlüssel zu sich selbst."
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- Philipp Herold

Schule mit Weitblick

"Schule sollte die Schüler*innen begleiten, sie unterstützen sich zu orientieren, zu entfalten und zu mündigen Weltbürger*innen zu werden."
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- Tarek Aichah

„Ich kann gar nicht singen“ ist Fake News!

"Bildung ist die lebenslange Aufgabe, der eigenen Menschlichkeit Ausdruck, Form und Stimme zu verleihen. Somit ist jede Bildung im Grunde „Stimmbildung“."
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- Danilo Tepša

„Wie erscheint die Seele?“

"Es geht nicht darum, definitive Antworten auf unsere tieferen Fragen zu finden, sondern sich diesen tieferen Fragen zuzuwenden."
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- Adriaan Bekman

Wie sprechen wir über Geld

"Obwohl Geld im Alltag omnipräsent ist, spricht kaum jemand wirklich über Geld. Deshalb haben wir in der Stiftung verschiedene Formate entwickelt, um mit Menschen über Geld ins Gespräch zu kommen."
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- Ludgera Hertel

Weitere Workshops: Graphic Reporting, Holzarbeiten, Eselsbrücken, Demokratische Bildung, Improtheater und viele mehr...

AKTUELLES

Reinhard Kahl

"Ein Recht "Nein" zu sagen…

In der Schule gibt es wenige Situationen, wo man nein sagen kann.

Das Leben ist kurz und die Welt ist groß und man kann gar nicht alles machen. Das, was man nicht verpassen sollte, ist sich selber.

Dafür sind wir kommunikative Wesen - ich muss doch gar nicht alles wissen, es gibt doch andere die mir helfen können.

Das erfordert eben auch eine Entscheidung letztlich man selbst zu werden."


- Reinhard Kahl

Unsere Location

Schloss Freudenberg
Freudenbergstraße 224-226,
65201 Wiesbaden

DAS TEAM

"Bildung geschieht mit Kopf, Herz und Hand."

ANETTE

"Die Zukunft braucht Bildung, Leidenschaft und die Fähigkeiten von jedem Einzelnen."

BERNADETTE

"Bildung bedeutet die beste Version von sich selbst zu werden."

ADRIAN

"Wenn der Funke überspringt, brennt vielleicht eine neue Lern-Leidenschaft..."

ANNAMARIA

"Findet eine Frage Gehör, so wird aus Herkunft Zukunft."

BERNHARD

"Befähigen selbst zu denken, die Welt wahrzunehmen und seine Stimme zu erheben."

GUDRUN

"Den Begriff Bildung mit Leben füllen."

PHILIP

"Gemeinsam durch inneres Interesse einen Unterschied machen."

JUSTUS

"Anstoß! Vielfalt. Wahrnehmen."

SIMON

"Wir wollen Herausforderungen begegnen und alternative Wege finden."

GREGOR

"Bilde dich selbst! (sonst tun es andere)."

FRANZISKA

Die LUCCA Foundation

Wir wollen unsere Welt umkrempeln. Denn wir wollen Menschlichkeit, Respekt, gutes Zusammenleben, Zukunft. Um das Handeln zu ändern muss man das Denken revolutionieren. Ein neues Bewusstsein entstehen lassen. Daran arbeiten wir gemeinsam in unserer jungen Stiftung – der LUCCA Foundation. Wie? Menschen ermutigen, ihre einzigartigen Begabungen zu erkennen und sie einzusetzen. Sie dabei begleiten, ihren eigenen Weg zu gehen. Räume schaffen, in denen Menschen sich verbinden und vernetzen können. Räume, in denen Neues entsteht. Menschlichkeit zum Beispiel.

Das BürgerKolleg Wiesbaden

Als „Management-Schule für Ehrenamtliche“ unterstützen wir dieses Bildungsfestival gerne. Das BürgerKolleg bildet, ertüchtigt und inspiriert schon seit bald 10 Jahren Engagierte und Vereine aus Wiesbaden und Umgebung. Wie wird die Zukunft aussehen, gerade angesichts der gigantischen gesellschaftlich Herausforderungen, die auf uns zukommen? Hier kommen viele junge Engagierte mit neuen Philosophien des Lernens zusammen. Ihr wollt die Gesellschaft verändern und die Zukunft gestalten. Wir freuen uns drauf, mit Euch nachzudenken und zu diskutieren!
Das BürgerKolleg ist eine Einrichtung der Wiesbaden Stiftung und wird von der R+V STIFTUNG, der Stadt Wiesbaden und der project inline GmbH unterstützt.

Das Schloß Freudenberg

Auf dem Freudenberg studieren und forschen wir darüber, wie wir die äußere Welt und unsere innere Welt wahrnehmen. Ohne unseren Sinnesorganismus gäbe es Nichts. Auf der Sinneswahrnehmung gründet all unser Wirken, Fühlen und Denken. Und unser Bilden, unsere Bildung haben ihre Quellen in der Sinneswelt. Und umgekehrt sind die Sinnesorgane – beispielsweise das Ohr – selbst ein Gebilde, das Ergebnis einer Bildung. Auch das Ohr hat einen Bildner, einen Schöpfer, eine Ur-Sache. In diesem Spannbogen erarbeiten wir Methoden und Techniken zur Gestaltung sozialer Prozesse in Unternehmen, Organisationen und Schulen, genauso wie Gestaltungen in der Landschaft und Architektur. Der Anfang liegt immer in uns: Echtheit.

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